Sauberkeit

Für ein sauberes Bergisch Gladbach

Seien wir ehrlich: Es gibt immer noch viel zu viele Schmuddelecken in unserer Stadt. Wer tagtäglich mit offenen Augen durch Bergisch Gladbach läuft, dem fallen überquellende Mülleimer auf. Der fragt sich angesichts übervoller Altkleidercontainer, wie ernst es den Aufstellern mit der Nachhaltigkeit wirklich ist. Und der ärgert sich nicht nur über Müll auf Spielplätzen, an Straßenrändern und in Grünanlagen, sondern vor allem darüber, dass dieser nicht schneller entsorgt wird. Ganz zu schweigen von unseren ungepflegten Grünflächen. Dabei liegt den Bergisch Gladbachern ein sauberes Stadtbild am Herzen. Dies zeigen die seit Jahren im gesamten Stadtgebiet ehrenamtlich durchgeführten Aufräum- und Putzaktionen.

Was uns aber fehlt, ist ein nachhaltiges, städtisches Sauberkeitskonzept für den öffentlichen Raum. Wir wollen eine Infrastruktur, in der Müll entsprechend unserer heutigen Lebensgewohnheiten dort aufgenommen wird, wo er entsteht und und von dort regelmäßig und verlässlich abtransportiert wird. Und: Es muss für alle Bürger leichter werden, unsere Stadt sauber zu halten.


  1. Es wird 16 zusätzliche Kräfte bei der Stadtreinigung geben, die aufgeteilt auf 4 Teams für die Sauberkeit in den Stadtteilen sorgen und regelmäßig vor Ort sind. Sie sind für alle Fragen ansprechbar, können telefonisch oder via städtische Sauberkeits-App angefordert werden.  Sie sind das städtische Gesicht der Sauberkeit, gehen mit gutem Beispiel voran und binden die Menschen vor Ort aktiv ein.
  2. Bußgelder für weggeworfene Kippen oder Kaugummis sind das eine. Das andere sind naheliegende und ausreichende Möglichkeiten, Alltagsmüll zu entsorgen. Um die zunehmende Flut an Einwegverpackungen aufzunehmen, statten wir die drei Stadtteilzentren mit größeren und mehr Mülleimern inkl. Aschenbechern aus – je nach Müllaufkommen und, wo angezeigt, in Absprache mit den Anwohnern.
  3. Wir werden das Müllaufkommen bei Großveranstaltungen schneller aufräumen. Während Veranstaltungswochenenden oder Open-Air-Events  können Sonder-Leerungen zudem über die städtische Sauberkeits-App angefordert werden.
  4. Im Rahmen des Sauberkeitskonzepts kontrollieren und leeren wir Altkleidercontainer regelmäßig. Auch privatwirtschaftlich agierende Aufsteller nehmen wir  in die Pflicht. Wir alle trennen alte Kleider nämlich vom Restmüll, um sie einer sinnvollen Weiterverwertung zuzuführen und nicht, damit Sonne und Regen sie unbrauchbar machen.
  5. Die regelmäßige Reinigung von Straßen und die Pflege von Grünflächen werden zur Selbstverständlichkeit. Denn: Geht die Stadt mit gutem Beispiel voran und lebt sie ihre Vorstellung von Stadtsauberkeit, wird das auch unsere Bürgerinnen und Bürger motivieren.
  6. Damit wir und unsere Besucher sich in unserer Stadt wohl und – sicher fühlen, rücken wir nicht nur den dunklen Ecken und verwahrlosten Grünanlagen zu Leibe, sondern werden Grünstreifen und kleine Grünflächen anlegen. Es muss endlich sichtbar werden, dass wir als Stadt auf unser Aussehen achten und die nachhaltige Pflege unseres Stadtbildes ernst nehmen.